Rückenschmerzen vermeiden – 3 Dinge die du vielleicht nicht weißt!

Rückenschmerzen vermeiden

Rückenschmerzen vermeiden im unteren Rücken – Volkskrankheit

Chronische Rückenschmerzen sind in der heutigen Zeit eine sehr weit verbreitete Tatsache und betreffen nicht mehr nur die älteren Semester, sondern auch immer mehr Jugendliche. Die Zahl der Betroffenen steigt ständig und hat unter anderem auch mit dem Lifestyle zu tun, Verwendung von Smartphones, stundenlanges spielen von Online-Games usw., aber auch die Automatisierung von körperlich anstrengender Tätigkeiten im Beruf und im Alltag.

Das sind die schlechten Nachrichten. Aber nun kommen die guten Nachrichten. Du kannst mit den folgenden Tipps, die leichten bis starken Rückenschmerzen lindern oder auf lange Sicht, sogar ganz in den Griff bekommen. Bevor du aber mit dem Training beginnst, kontaktiere bitte einen Arzt deines Vertrauens und hole dir das OK ein. Es kann bei falscher Ausführung oder bestimmten Voraussetzungen zur Verschlimmerung deiner Rückenschmerzen führen!

 

Dehne deine Oberschenkelrückseite, deine Hüftbeugemuskulatur und mobilisiere deine Hüften

 

Durch häufige und lange sitzende Tätigkeiten, wie es in unserer modernen Gesellschaft mittlerweile leider der Fall ist, werden die oben genannten Bereiche verkürzt, verspannt und geschwächt. Unser Körper passt sich dieser sitzenden Tätigkeit an und verliert so die Fähigkeit andere „Belastungen“ oder Anforderungen optimal auszuführen, was in weiterer Folge dann zu degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule führen kann.

Daher kann ich dir nur empfehlen jeden Tag 10min zu investieren und diese obigen Bereiche mit klassischen Dehnungsübungen, welche du heute überall auf YouTube finden kannst, zu dehnen. Natürlich kommt es auch hier auf die Ausführung an, aber wenn du die Dehnungs- und Mobilisationsübungen ohne ruckartige Bewegungen ausführst, bist du immer auf der sicheren Seite.

Es gibt natürlich noch einige andere Dehnungsübungen und Mobilisationsübungen für diese 3 Körperbereiche, aber diese Beispiele sind mal ein guter Einstieg. Das entscheidende ist die Regelmäßigkeit der Ausführung.

Rückenschmerzen vermeiden

 

Die Wirbelsäule besteht ja aus sehr vielen kleinen Gelenken und ist extrem beweglich. Um diese vielen kleinen Gelenke entsprechend zu stabilisieren und Belastungen jeder Art entsprechend kontrolliert ableiten zu können, bedarf es einer kräftigen Muskulatur.

Es gibt nicht DEN einen Muskel, der dieses schaffen könnte, es ist immer ein Zusammenspiel mehrere Muskelgruppen, wobei die großen Muskeln natürlich auch die meiste Last ableiten können.

Kräftige die komplette Bauchmuskulatur, die Rückenstrecker (welche zusammen die sogenannte „CORE“-Muskulatur sind) und zusätzlich ein sehr wichtiger Muskel der in der heutigen Zeit leider sehr oft, durch das viele SITZEN, verkümmert und schwach ist, ist die Gesäßmuskulatur. Die Gesäßmuskulatur stabilisiert ebenfalls den unteren Rücken. Entsprechende Übungen für die „CORE“-Muskulatur findest du zum Beispiel bei unseren Trainingsprogrammen.

 

Übungen gegen Rückenschmerzen

 

Unser Körper ist nicht dafür gebaut, stundenlang in einer Position zu verharren. Er muss immer in Bewegung sein um entsprechende Prozesse im Körper optimal ablaufen lassen zu können. Blutversorgung im Allgemeinen, Faszien und Muskeln verkleben ohne Bewegung, Knorpel und Knochen bilden sich ohne Bewegung und Belastung zurück bzw. passen sich entsprechend an.

Also versuche darin zu denken dich zum Beispiel pro einer Stunde sitzender Tätigkeit zumindest 5min zu bewegen, dich zu strecken, zu beugen, zu dehnen usw.

Fazit:

Alles in Allem gibt es kein Patentrezept das für jeden anwendbar ist. Als langfristiger Ansatz kann es nur eine Kombination aus Kräftigung, Dehnung und Beweglichkeit der beteiligten Muskulatur, aber auch des passiven Bewegungsapparates sein. Natürlich sollte vorher beim Arzt deines Vertrauens abgeklärt werden bzw. ausgeschlossen werden, dass keine sogenannten „Red Flags“ vorliegen und die mit dem Training beginnen kannst.

Weitere Maßnahmen die im Alltag beachtet werden sollten, sind eine adäquate Ernährung und die Vermeidung von „falschem Heben“ und/oder zu viel „rumlümmeln“.

Einschlägige Literatur zum Thema Rückenschmerzen gibt es sehr viel am Markt und man lernt ja nie aus.

Im deutschsprachigen Raum ist Dr. Axel Gottlob einer der zu diesem Thema viel geschrieben hat und ich kann jedem nur empfehlen seine Bücher zu lesen.

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